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Reisebericht |
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Malediven / Ari-Atoll |
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„It´s a
man´s dive“, sagt Achmet breit grinsend als er nach dem Strömungs-Check
sein Briefing beginnt. Er meint damit die heftige Strömung am „Emas Thila“,
einem Manta Point im Ari-Atoll. Wir verbringen nun eine Woche auf der
Hammerhead I und wollen die besten Tauchplätze des Ari-Atolls erkunden.
Das Taucherboot wurde 1994 in Dienst genommen und 1999 komplett umgebaut.
Auf dem ersten Blick wirkt die Hammerhead I mit 21 Meter Länge und sechs
Meter Breite etwas klein.
Selbstverständlich auch hier mit dem „Hammerhead“-
Full-Service:
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(c) 2006 Thilo Künneth |
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Für die Sicherheit beim Tauchen und auf dem Schiff ist auch gesorgt: Für
den Fall der Fälle befindet sich auf dem Dhoni ein DAN-Sauerstoffkoffer,
auf der Hammerhead steht eine zusätzliche 50l-Sauerstoffflasche bereit.
Jedes Taucherpaar bekommt zu Anfang an Bord ein Nico-Signal, um sich bei
einem echten Notfall oder ungeplantem Abtreiben auf große Distanz erkennen
geben zu können. Trotzdem empfehle ich jedem Taucher, wie überall beim
Tauchen auf den Malediven, eine persönliche Notfallboje in Signalfarbe
mitzunehmen. „No current – no fun!“ ergänzt Achmet sein Briefing noch
breiter grinsend und kündigt uns im selben Atemzug Mantas an. Achmet
taucht schon sein Leben lang auf den Malediven und kennt jeden Platz wie
seine Westentasche. Auf die Frage nach der Anzahl seiner Tauchgänge meint
er nur bescheiden 1989 zu zählen aufgehört zu haben. Damals waren es etwa
1800 Tauchgänge! Jeden Abend stimmen wir dann wieder die Route des nächsten Tages mit Achmet ab, der Empfehlungen zu jeden Tauchplatz machen kann. Das Für und Wieder des neuen Kurses wird diskutiert, unsere Wünsche stets berücksichtigt. Da wir in unserer Reisegruppe ein sehr gutes Verhältnis haben, ist die Stimmung dementsprechend gut. Wir konnten uns auch immer schnell einigen. An einem Abend der 7-Tage-Kreuzfahrt wurde ein Aufenthalt an einer unbewohnten Insel eingeplant, wo die Besatzung ein Barbecue vorbereitete. Nachdem es Dunkel wurde, warteten wir gespannt, mit dem Beiboot auf die Insel gebracht zu werden. Überall am Strand wurden schon kleine Feuer und Fackeln entzündet. Das große Lagerfeuer leuchtet hell. Gemütlich auf der Insel wurde uns dann leckerer, fangfrischer Fisch, maledivisch zubereitet, mit Reis und Salat serviert. Gerne denke ich an die sagenhafte Stimmung zurück, mit dem klaren Sternenhimmel wie Millionen glitzernder Juwelen. Am letzten Tauchtag ankern wir im
Rasdhoo-Atoll, bevor es zurück nach Male gehen soll. Wir wollen die
Hammerhaie am Rasdhoo- Madivatu sehen und müssen dazu sehr früh aufstehen.
Es ist noch dunkel, als wir geweckt werden. Ein schneller Kaffee und schon
sitze ich im Dhoni - kaum richtig wach zu sein. Achmet ist wie immer gut
gelaunt, lacht und scherzt. Man muss beim ersten Sonnenstrahl im Wasser
sein, wenn man Hammerhaie sehen möchte, meint er. Im Großen und Ganzen empfand ich die
Kreuzfahrt mit der Hammerhead als sehr angenehm und erfreulich. Man merkt
hier einfach, dass die Mannschaft bemüht ist, uns einen schönen Aufenthalt
zu bereiten. Man bucht alles inklusive, also Kreuzfahrt, Essen und bis zu
drei Tauchgänge täglich. Die Getränke sind im Reisepreis nicht enthalten.
Außer Kaffee, Tee und Saft zum Essen muss man die Getränke für den eigenen
Bedarf am Ende der Reise an Bord direkt bezahlen. Tauchen und Entspannen vom Feinsten – was will man mehr? Thilo Künneth (März 2003)
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letzte Aktualisierung: 09.01.2006 |
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(c) 2006 Thilo Künneth |